Lieferung beim Transportdienstleister - Abholung durch Empfänger erwartet.

Sieht so aus, als ob’s so wäre…

… ist aber nicht so = scheinbar.

… und ist auch so = anscheinend.

Jetzt kann ich’s mir wahrscheinlich merken.

Toni und Emma

Es gibt wieder neue Anton- und Emma-Bilder. Einfach hier klicken oder in der Seitenleiste raussuchen. Danke an Judith und Marci.

Lg, Madl

Motorradskills verbessert

Eigentlich bin ich gar nicht Motorrad gefahren. Ich finde aber, dass Fahrradfahren wie Motorradfahren ist, weil da die selben physikalischen Kräfte wirken, nur auf einen leichteren Körper. Zumindest, wenn man bissl Tempo hat und nicht treten muss.

1) Ich bin durch Springbrunnenwasser gefahren und habe die Räder nass gemacht. Als ich dann an der nächsten Straße bremsen musste, ist das Hinterrad gerutscht und zur Seite weggerutscht, aber ich hab schnell wieder die Bremse losgelassen und dann weitergefahren. Wäre beim Motorrad wahrscheinlich schwerer gewesen, das Gleichgewicht auszubalancieren, aber zu lernen, schnell die Bremse loszulassen (was ja gerade beim Motorrad noch wichtiger ist), geht auf dem Fahrrad einfach leichter. – Reflex. Reflex. :D

2) Ich bin Kurven gefahren. Und da die Kurve ja umso perfekter wird, wenn man a) rein guckt bis zum Ende, b) die Ideallinie fährt und die Kurve hinterschneidet und c) mit der “inneren” Hand auf den Lenker und mit dem äußeren Fuß auf die Fußraste oder das Pedal drückt, habe ich mal geübt. Und zwar hauptsächlich letzteres.

Gewichtsverlagerung. Das is so ein Ding, das ich nicht kann, was aber auch wichtig ist. Naja, irgendwann lerne ich das noch, hoffentlich eher als später.

Madl

Ich kann auch anders

Sehr seltsam. Da bin ich in den letzten Tagen aktiver bei Twitter als sonst (was macht ein Spatz sonst, wenn er niemanden zu Hause hat, dem er was “erzählen” kann?). Und plop, da habe ich auf einmal seltsame neue Followers, die teilweise schon lange nix mehr selbst geschrieben haben. Da kann ich ja gar nicht zwitschern, was ich erzählen will!
Dann eben hier. :D

Madl

Nur Verrückte

Ok, das war heute wirklich ein wilder Tag. Da sind so viele Ereignisse passiert, die muss ich mir einfach mal aufschreiben, damit ich mich auch später noch daran erinnern kann.

Erst habe ich Taxi gespielt, aber im wahren Leben, und hab den Yaron und den Bastl zum Flughafen gebracht. Ich glaub, die Taxiunternehmen hätten sich auch nur geärgert, weil das kein langer Weg ist und die sich ja dann wieder “hinten hätten anstellen müssen”. Naja, noch mal Glück gehabt.
Dann bin ich zurück gefahren, hab aber das Abbiegen verpasst. Also bis zur nächsten Ampel, dort gedreht, und auf halber Strecke, eigentlich mitten auf der Landstraße, auf einmal eine gelbe und dann rote Ampel. Noch nie gesehen. Und dann geht so ein Tor an der Seite der Straße auf, und ein Straßenwachtfahrzeug oder sowas ähliches, auf jeden Fall so ein orangenes Teil, kommt herausgefahren. Ich hab so rumgeträumt, ich hab quasi das fehlende Grün total verpasst. Naja, dann doch irgendwann losgefahren. Nix passiert.
Zu Hause angekommen, der Klassiker: ich muss nur kurz zur Bank, Geld holen. Ja ja, schon klar, aber:
1. NICHT, und damit meine ich NIE, in der Tiefgarageneinfahrt “parken”, halten, oder wie auch immer Auto fallen lassen.
2. auch nicht in der Einfahrt Leute rauswerfen. NEIN.
3. In der zweiten Reihe dürfen nur Taxen zum Halten und Aussteigen (lassen) anhalten. (Warum das Lieferwagen trotzdem machen, verstehe ich nicht.)
Fazit: Hupen.

Dann nachmittags hab ich mich mit der Judith, Emma und Toni am Spielplatz getroffen. Da gabs viele Kinder, die alle soooo begeistert von der Keira waren. Aber irgendwann hatte sie dann doch bissl Angst und da sind wir lieber gegangen.
Danach Kaffee trinken mit Mama und Co. Da sitzt man so entspannt rum, wird nur von einer Rauch-Qualm-Wolke vom Nachbartisch umweht und auf einmal brüllt einer “Du Schwein. …” Den Rest hab ich vergessen. Kommt einer in komplett Schwarz angerannt, als liefe er um sein Leben, so bissl südlicher Typ, alle gucken und der Typ rennt dann um die Ecke durch ne Gasse. Erst, nach dem Schrei, hab ich kurz gedacht, das ist wieder irgendein Verrückter, der Leute anpöbelt. Aber dann war klar, dass einer beklaut wurde. Bin noch aufgestanden, aber weil der rennende Typ nur ein unscheinbares kleines Mäppchen bei sich hatte, wusste ich gar nicht, wonach ich hätte “suchen” sollen. Hätte ich gewusst, dass es um ein iPad geht, hätte ich auch was gemacht. Naja, nach sowas fühlt man sich dann immer bissl “kk”.
Und dann auf dem Rückweg sind die Keira und ich zur Elbe. Schwierigkeit: da gabs ne Demo, an der wir vorbei mussten. Ganz vorne quasi stand ein schickes Polizei-Motorrad, das hätte ich ja dem Yaron fotofiert, aber das war schwierig, weil in der einen Hand ein Hund (oder die Leine dazu), in der anderen ein Fahrrad, und “im Nacken” der Schreck, dann man ja beklaut wird in der Stadt. Also jetzt bitte R 1200 in Polizeifarben vorstellen. Die Demo war auch gar nicht so schlecht. Da gings um den Lehrernachwuchs. Und dabei waren viele “alte” Lehrer, also anders gesagt, schon solche, die lange unterrichten. Hoffentlich hört mal einer die Bitten und Rufe und tut was.
Auf dem Weg von der Elbe weg, in der der Hund wieder in seinem Element war, hatte ich dann noch das Gefühl, verfolgt zu werden. Und wenn man grade so ne Klau-Szene gesehen hat, dann ist man ja doppelt misstrauisch. Aber ich hab sie alle ausgetrickst. :)

Langer, aufregender Tag zu Ende. Ich fühle mich wie ein kleines, aufgeregtes Kind. :)

Lg, Madl